Temperatursensoren
für industrielleHeizprozesse

Vom Messprinzip zur passenden Bauform: Keller, Ihne & Tesch fertigt Thermofühler, Thermoelemente und Widerstandsfühler Pt100 für Werkzeugbau, Kunststofftechnik, Heißkanal, Maschinenbau und Sonderanlagen. Entscheidend ist nicht nur der Sensor, sondern die Abstimmung von Messstelle, Heizelement und Regelung.

Einordnung

Welcher Fühlertyp passt zur Messstelle?

Temperatursensoren gehören zur Regelung des gesamten Wärmeprozesses. Entscheidend ist, ob Temperatur am Bauteil, an der Oberfläche, in Luft, Flüssigkeit oder direkt in der Masse gemessen wird.

Gehört zu

Temperatursensoren für industrielle Heizprozesse, Regelkreise und Prozessüberwachung.

Typische Anwendung

Messung an Werkzeugen, Zylindern, Düsen, Heißkanälen, Oberflächen, Luft, Flüssigkeiten und Kunststoffschmelze.

Sinnvoll bei

Präziser Regelung, reproduzierbarer Temperaturführung, engen Einbauräumen oder direkter Messung im Medium.

Direkteinstieg

Temperatursensor nach Messprinzip und Bauform wählen

Für Suchmaschinen und technische Auswahl ist wichtig, dass Thermoelemente und Widerstandsfühler nicht getrennt im Raum stehen: Die Messstelle entscheidet, danach folgt das passende Messprinzip.

Thermoelemente

Für hohe Temperaturen, schnelle Reaktion und robuste Messstellen in Kunststofftechnik, Werkzeugbau und Heißkanal.

Widerstandsfühler Pt100

Für präzise und reproduzierbare Temperaturmessung, wenn stabile Messwerte im Prozess wichtiger sind als maximale Temperatur.

TEF Einschraubfühler / PWF Einschraubfühler

Für feste mechanische Anbindung, Gewindeaufnahmen und Messstellen mit Vibration oder Prozessdruck.

TEF Massetemperaturfühler / PWF Massewiderstandsfühler

Für direkte Temperaturmessung in Kunststoffschmelze, Extrusion und prozessnahen Messstellen.

Technische Informationen

Für Thermoelementtypen, Pt100-Klassen, Toleranzen, Kabelfarben, Anschlussleitungen und Normgrundlagen.

Thermoelement oder Widerstandsfühler?

Infothek-Vergleich für die Entscheidung zwischen Reaktionszeit, Temperaturbereich und Messgenauigkeit.

Thermofühler oder Widerstandsfühler?

Die technische Entscheidung beginnt nicht bei der Bauform, sondern beim Messprinzip. Danach wird die passende mechanische Ausführung für Einbauraum, Medium, Oberfläche und Belastung gewählt.

Welche Bauform passt zur Messstelle?

Diese Matrix macht die vorhandene Sensorbreite schneller nutzbar: erst Anwendung, dann Bauform, dann technische Ausführung.

Messaufgabe
Runde oder plane Oberflächen
AnlegefühlerKontaktmessung
Montage
Definierte Einstecktiefe, Federdruck, schnelle Montage
BajonettfühlerWechselmontage
Befestigung
Vibration, Bewegung, sichere mechanische Fixierung
EinschraubfühlerVerschraubung
Einbauraum
Enge Einbauräume, Bohrungen und kompakte Messstellen
EinsteckfühlerKompakte Bauform
Medium
Gasförmige Medien und Lufttemperatur
LuftfühlerLuftmessung
Prozess
Schmelze, Extrusion, direkte Prozessmessung
MassetemperaturfühlerProzesskontakt
Belastung
Hohe Temperatur, Biegsamkeit, robuste Leitung
MantelfühlerRobuste Bauform
Sonderfall
Sondermaß, Sondergeometrie, OEM-Ausführung
SonderfühlerKundenspezifisch

Sensorfamilien nach Einbausituation

Die Bauform entscheidet über Kontakt, Reaktionszeit, mechanische Sicherheit und Montagefreundlichkeit. Sie ist nicht an eine Branche gebunden, sondern an Messstelle, Einbauraum, Befestigung und Prozessbedingungen.

Sensoren nach Prozesslogik

Zusätzlich zur Auswahl nach Bauform hilft der Einstieg über die Anwendung: So lässt sich schneller erkennen, welcher Fühlertyp zur Messstelle, zum Medium und zur Regelaufgabe passt.

Normen, Toleranzen und Anschlussarten

Technische Informationen bleiben nachgeordnet, aber jederzeit erreichbar: Sie unterstützen die Auswahl, ersetzen aber nicht die Entscheidung nach Messprinzip und Bauform.

Wenn Standard nicht passt, fertigen wir die passende Sensorlösung.

Kundenspezifische Geometrien, Sonderlängen, Sonderwerkstoffe, Sonderanschlüsse und OEM-Ausführungen vom Einzelstück bis zur Serie.