Wenn Rohrheizpatronen in Bohrungen mit Toleranz schlecht sitzen, sinkt der Wärmeübergang – und damit die Prozesssicherheit. Die RPS Spannbar von Ihne & Tesch klemmt sich durch ihre spannbare Bauweise selbst in der Bohrung fest und sorgt so für dauerhaft satten Kontakt, gleichmäßige Temperaturverteilung und weniger Ausfälle im Werkzeug.
Überall dort, wo Bohrungstoleranzen einen lückenlosen Sitz von Standardpatronen verhindern, verliert der Prozess an Stabilität. Die RPS Spannbar schließt diesen Spalt mechanisch – die spannbare Bauweise sorgt für konstanten Anpressdruck an der Bohrungswand, unabhängig von Fertigungs- oder Temperaturtoleranzen. Das macht sie besonders dort sinnvoll, wo reproduzierbare Temperaturführung entscheidend ist.
RPS Spannbar Rohrheizpatronen werden überall dort eingesetzt, wo Standardpatronen wegen Bohrungstoleranzen nicht sicher sitzen. Die Ausführung erfolgt passend zum Bohrungsdurchmesser und zur Einbaulänge der jeweiligen Maschine oder des Werkzeugs.
Technische Daten für Konstruktion, Auslegung und Ersatzteilbeschaffung
Die RPS Spannbar ist eine Rohrheizpatrone von Ihne & Tesch mit einer Konstruktion, die sich durch eine Spannfunktion selbst in der Bohrung festklemmt. Dadurch sitzt die Patrone auch bei Bohrungen mit Toleranz dauerhaft satt an der Bohrungswand. Das verbessert den Wärmeübergang, verhindert Luftspalte und sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Werkzeug.
Die RPS Spannbar ist die bessere Wahl, wenn Bohrungstoleranzen einen lückenlosen Sitz einer Standardpatrone nicht gewährleisten – zum Beispiel bei älteren Werkzeugen, Nacharbeiten oder Maschinen mit größeren Fertigungstoleranzen. Auch bei Anwendungen, bei denen die Patrone häufig gewechselt wird und sich die Bohrung im Laufe der Zeit aufweitet, bietet die spannbare Bauweise einen dauerhaft besseren Wärmeübergang.
Die RPS Spannbar eignet sich für alle gängigen Anwendungen von Rohrheizpatronen: Spritzgusswerkzeuge, Heißkanaltechnik, Muffenautomaten, Dornheizungen in der Rohrextrusion, Maschinendüsen und Druckgussmaschinen. Überall dort, wo ein sicherer Sitz der Patrone entscheidend für die Prozessstabilität ist, spielt die spannbare Bauweise ihre Stärken aus.
Die RPS Spannbar von Ihne & Tesch ist bis zu einer maximalen Einsatztemperatur von 600 °C ausgelegt. Die Oberflächenbelastung beträgt bis zu 15 W/cm², die Wandstärke liegt je nach Ausführung zwischen 5 und 10 mm. Abmessungen, Spannung, Leistung und Anschlusstyp werden kundenspezifisch nach Maß gefertigt.
Ja. Die RPS Spannbar ist wahlweise mit integriertem Thermoelement oder mit Mantelthermoelement lieferbar. Die direkte Temperaturmessung an der Einbaustelle verbessert die Regelgenauigkeit und verhindert lokale Überhitzung – besonders sinnvoll in der Heißkanaltechnik und bei Dornheizungen.
Die Konstruktion ist auf hohe mechanische und thermische Belastung ausgelegt. Durch den konstanten Anpressdruck liegt die Heizung gleichmäßig am Bauteil an, wodurch Spannungen und punktuelle Überlastungen reduziert werden. Das verhindert vorzeitigen Verschleiß, schützt vor Ausfällen und sorgt für eine hohe Standzeit auch bei anspruchsvollen Anwendungen. Gerade in Prozessen mit wechselnden Temperaturen und Dauerbetrieb zeigt sich die Stabilität der spannbaren Bauweise.