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Infothek · Engagement & Haltung

Vom Vereinskind zum Skilehrer

Eine Geschichte über 15 Jahre Ahrntal, zwei Kinder, einen Verein aus Worms und die Überzeugung, dass ein Familienunternehmen dort etwas zurückgeben sollte, wo Menschen zusammenkommen.

Autor: Carsten Tesch, Dipl.-Betriebswirt Lesezeit ca. 6 Min. Stand 12. Juni 2026
Skilehrer begleitet Kinder auf einer hellen alpinen Skipiste
Vereine geben Kindern mehr als eine Sportart. Sie geben ihnen Vertrauen, Teamgeist und Menschen, die sie begleiten.

Es gibt Entscheidungen im Leben, deren Wert man erst Jahre später erkennt. Für mich war eine davon, mit meinen Kindern jeden Winter dieselbe Straße zu fahren: über den Brenner, hinein ins Ahrntal in Südtirol. Seit über fünfzehn Jahren.

Angefangen hat es klein: zwei Kinder, ein Verein, ein Schlepplift. Heute haben beide den Skilehrerschein. Aus den Kindern, die einst zaghaft im Schnee standen, sind Menschen geworden, die anderen das Skifahren beibringen. Wenn ich darüber nachdenke, wo das angefangen hat, lande ich immer beim selben Namen: dem Ski- & Snowboardclub Trappenberg aus Worms.

Der AnfangWo das Skifahren begann

Beide Kinder haben beim Trappenberg Skifahren gelernt. Nicht in einer anonymen Großschule, sondern in einem Verein, in dem sich Menschen ehrenamtlich kümmern. Menschen, die früh aufstehen, den Bus packen, die Kleinen den Hang hinaufbegleiten und abends erschöpft, aber zufrieden zurückfahren.

Logo Ski- & Snowboardclub Trappenberg e.V.

Ski- & Snowboardclub Trappenberg e.V.

Ein gemeinnütziger Sportverein aus Worms mit Angeboten im Winter, im Sommer und auf dem Wasser. Was als Skiclub beginnt, wird für viele Familien zu einem festen Teil des Jahres.

Trappenberger sind blau und gelb
trappenberg.com →

Ein Verein wie dieser lebt nicht von großen Budgets. Er lebt von Menschen, die Zeit geben, und von Partnern, die im Hintergrund dafür sorgen, dass die Räder sich weiterdrehen. Genau deshalb steht Ihne + Tesch seit Jahren in der Sponsorenliste des Trappenberg. Nicht für die Sichtbarkeit, sondern weil wir wissen, was so ein Verein für Familien leistet.

Die ErkenntnisWarum regionale Vereine zählen

Man kann über Jugendförderung viel reden. Aber ihren Wert begreift man am besten, wenn man ihn selbst erlebt hat. Ich habe gesehen, was ein Verein mit Kindern macht: Er gibt ihnen mehr als eine Sportart. Er gibt ihnen ein Team, in dem es auf jeden ankommt.

Er lehrt sie, dass man nach einem Sturz wieder aufsteht. Und er zeigt ihnen, dass Können nicht vom Himmel fällt, sondern aus Übung, Geduld und dem Mut entsteht, es noch einmal zu versuchen.

Aus den Kindern, denen der Verein das Skifahren beigebracht hat, sind Skilehrer geworden. Diesen Bogen hätte kein Marketing erfinden können.

Das ist der Grund, warum regionale Vereine eine Unterstützung verdienen, die über das Finanzielle hinausgeht. Sie sind die Orte, an denen aus Kindern selbstbewusste junge Menschen werden: ehrenamtlich getragen, oft knapp bei Kasse, aber unbezahlbar in dem, was sie bewirken.

Die HaltungWas Sport und Familienunternehmen verbindet

Vielleicht klingt es überraschend, aber das, was einen Verein trägt, trägt auch ein Familienunternehmen wie unseres. Es sind dieselben Werte, nur in einem anderen Gelände.

Teamgeist

Gemeinsam statt allein

Auf der Piste wie in der Fertigung zählt, dass jeder seinen Teil beiträgt und sich auf den anderen verlassen kann.

Durchhalten

Nach dem Sturz aufstehen

Wer Skifahren lernt, lernt das Wiederaufstehen. Wer ein Unternehmen über Generationen führt, ebenso.

Verantwortung

Für das Ganze geradestehen

Ehrenamtliche tragen Verantwortung für die Jüngsten. Ein Hersteller trägt sie für jedes Bauteil, das sein Haus verlässt.

Als Familienunternehmen denken wir nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Wir wissen, dass das, was man heute aufbaut, Pflege braucht, um zu bestehen. Engagement ist für uns kein Logo auf einem Trikot. Es ist eine Haltung.

Meine Kinder haben beim Trappenberg das Skifahren gelernt und sind heute selbst Skilehrer. Wenn ich etwas daraus mitgenommen habe, dann das: Man unterstützt die Orte, die jungen Menschen einen Weg geben.

Carsten Tesch

Der AusblickEin Gedanke, der in Österreich noch fehlte

Bei Keller, Ihne & Tesch sind wir in Österreich seit Langem aktiv und tief verwurzelt. Wir bewegen dort vieles. Umso ehrlicher muss man sagen: An regionales Vereinssponsoring, wie wir es in Worms seit Jahren leben, haben wir am österreichischen Standort bisher schlicht nicht gedacht. Nicht aus Desinteresse, sondern weil es im Tagesgeschäft nie auf die Liste kam. Das wollen wir ändern.

Dabei liegt der Bezug eigentlich auf der Hand. Unsere eigene Skigeschichte hat sich längst verschoben: Heute sind wir regelmäßig in Österreich auf der Piste, in der Zillertal Arena rund um Gerlos. Südtirol, einst unser winterliches Zuhause, haben wir seitdem leider gar nicht mehr besucht. So ist Österreich für uns nicht nur ein Firmenstandort, sondern auch ein Stück Wintersport-Heimat geworden.

Ein Moment ist mir dabei besonders geblieben: Zum bestandenen Abitur unserer ältesten Tochter ging es als Geschenk nach Königsleiten ins Hotel Ursprung. Genau dort stand sie zum ersten Mal auf dem Snowboard. Erst beim Trappenberg das Skifahren gelernt, Jahre später in Österreich das Snowboarden dazu. Manchmal schließt sich ein Kreis an einem Ort, mit dem man nicht gerechnet hat.

Diese persönliche Nähe ist der Anlass, das Thema in Österreich nun bewusst anzugehen: dort präsent zu sein, wo Menschen sich engagieren, wo Vereine Kinder und Jugendliche stark machen, wo Gemeinschaft entsteht.

Dass diese Haltung in Österreich auf fruchtbaren Boden fällt, hat auch einen persönlichen Grund: Die Leitung unseres österreichischen Standorts liegt bei Herrn Öfferlbauer. Er ist selbst sport- und wintersportbegeistert und weiß aus eigener Erfahrung, was Vereine und gemeinsamer Sport für eine Region bedeuten. Engagement entsteht dort, wo Menschen das, was sie unterstützen, auch selbst leben.

Wir suchen deshalb auch in Österreich nach regionalen Vereinen und Initiativen, die wir begleiten können. Wir legen uns dabei bewusst nicht fest. Ob Wintersport, Sommer- oder Wassersport oder ganz andere Felder: Entscheidend ist nicht die Sportart, sondern dass Menschen mit Herzblut etwas für ihre Region tun. Genau dort wollen wir ein verlässlicher Partner im Hintergrund sein.

Sie engagieren sich für Ihre Region?

Wenn Sie einen Verein oder eine Initiative vertreten und einen verlässlichen Partner suchen, freuen wir uns über ein Gespräch.

Kontakt aufnehmen

Autor: Carsten Tesch, Dipl.-Betriebswirt

Kurz gesagt

Vereinssponsoring ist für Keller, Ihne & Tesch kein Werbeformat, sondern Teil einer Haltung: Familienunternehmen unterstützen Orte, an denen junge Menschen Verantwortung, Teamgeist und Durchhaltevermögen lernen.

Was wir suchen
  • regionale Vereine mit echter Jugendarbeit
  • Initiativen in Österreich mit langfristigem Engagement
  • Menschen, die Verantwortung vor Ort übernehmen
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